Eine Social-Media Diskussion (1) hat mir eine Lücke auf dieser Site aufgezeigt, die ich gern spontan schließen möchte:

Sinngemäß hieß es:

Was für dich funktioniert, kann für andere fatal sein. Ohne ärztliche Konsultation sollte man gar nichts machen, und schon gar nicht irgendwelchem Rat aus dem Internet folgen.

Und dieser Aussage stimme ich relativ umfänglich zu - mit einer Einschränkung:

Nicht immer hilft ärztliche Zustimmung. Schließlich holt auch niemand einen ärztlichen Rat ein, ob man Cola trinken sollte - oder man hält sich halt nicht daran, obwohl es keinen einzigen rationalen Grund gibt, das für gesund zu halten. Und als hätte ich es geahnt, habe ich einen passenden Artikel dazu bereits geschrieben: Niemand will Dir Deine Pizza nehmen (Spoiler: …und genau das ist das Problem)

Experimente sind in jedem Fall möglich, und ich rate niemandem vom Einholen ärztlicher Empfehlungen ab. Genau genommen rate ich gar nicht (2): Weder zum Experiment, noch zum Meiden des Experiments. Ich informiere lediglich über die Optionen und die Konsequenzen einer Ernährungsumstellung, und meine Erkenntnisse.

Das Grundproblem der Ernährungsrichtlinien

Eine Pizza und eine Cola auf einem Tisch
Niemand will Dir Deine Pizza nehmen

Cola bestellen: normal. Butter statt Kartoffel bestellen: Rechtfertigungsdruck & Notrufnummer bereithalten. Wie die Weichspülung der Ernährungsrichtlinien zum gesellschaftlichen Konsens wurde.

Disclaimer für butterbei.de

Nichts auf butterbei.de enthält einen Rat, wie man die eigene Ernährung umstellen sollte. Ich verkaufe auf dieser Site nichts. Ich unterwerfe mich (zumindest aktuell) nicht den algorithmischen Plattformen, um Traffic zu generieren oder zu optimieren.

Jede Seite hier enthält (rechts oben) einen “Hinweis”, der auf die Über-Seite verlinkt, die diese Aussage auch nochmal explizit enthält.

Diesen Artikel nutze ich als interne Linksammlung, die vielleicht bei der Reihenfolge der Erkundung helfen kann. Ich erstelle ihn Anfang Juli 2026 und habe vor, ihn gelegentlich zu ergänzen - das ist aber mit Sicherheit nicht tagesaktuell. Das heißt, es gibt vermutlich auch neuere Artikel, die hier noch nicht aufgeführt sind. Außerdem verlinkt dieser Artikel auch nicht vollständig alle bisher erschienenen Artikel.

Ärztlicher Rat und Ernährungsrichtlinien

Was ich - auch vor Einholung ärztlichen Rats - für wichtig halte: Wer die bestehenden Optionen kennt, hat größere Chancen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, auch wenn diese Option für den/die ÄrztIn unbekannt ist, oder ihnen der Vorschlag zu viel Arbeit machen würde: beim typischen Arzttermin herrscht Zeitdruck, und für großflächige Ernährungsberatung gibt es aktuell nicht genug Ressourcen. Aber selbst da, wo es sie gibt, wird die ketogene Ernährungsoption oftmals nicht in Betracht gezogen, sondern “mehr vom gleichen” geraten - in Deutschland halt die DGE-Richtlinien (obwohl diese explizit nur für gesunde Menschen gelten).

Die medizinische Ausbildung enthält eine minimale Information über die Auswirkungen der Ernährung, und geht nicht unbedingt über den Verweis auf die klassischen Ernährungsrichtlinien hinaus (“Fett vermeiden”, oder aktueller “gesättigtes Fett vermeiden”).

Darüber hinaus

  • gelten die DGE Richtlinien explizit ausschließlich für gesunde Menschen zwischen 18 und 65
  • wird “Gesundheit” in den Richtlinien nicht priorisiert
  • sind die von der DGE aufgeführten wissenschaftlichen Grundlagen explizit Optimierungs-Mathematik, nicht Ernährungswissenschaft
  • wird der natürlichste der Stoffwechselprozesse, die Ketose, in der wir alle geboren werden und bis zum Abstillen verbleiben, in der DGE “Leitlinie Fett” als “Entgleisung” bezeichnet
  • wird die Planetary Health Diet von der DGE für einen Aspekt aufgeführt, den sie explizit nicht betrachtet hat: Die “Gesundheit des Planeten”
  • raten selbst etablierte Ernährungsmediziner nicht unbedingt zur ketogenen Ernährung, schlicht weil sie es ihren PatientInnen nicht zutrauen, diese durchzuhalten. Und das obwohl viele Betroffene das Heft gern selbst in die Hand nähmen.

Klingt unglaublich? Hier die Artikel und ein paar mehr

Abbild der Netzhaut
Schau mir in die Augen...

Ein Blick nach innen: Was ich nicht messen kann - und warum ich mich für nicht schlau genug für eine vegane Ernährung halte

Ein Kind sitzt an einem Schreibtisch und malt; an der Wand darüber hängt eine Tafel mit der Kreideaufschrift 'We can do hard things'
Was ein Ernährungsdoc sich oder den PatientInnen zutraut

Was schwierig ist, ist ein Zeichen dafür, dass es sich lohnt👍. Oder nicht wert, überhaupt auch nur in Betracht gezogen zu werden👎. Je nachdem…

Zwei Essstäbchen mit Zentimetermaß liegen auf einer kleinen Schüssel
Essen mit zwei Maßstäbchen: Beweislast beim Ernährungsdoc

Dr. Riedl erntet Lob und Tadel für eine Podcast-Folge: Weizenverzicht auch ohne Zöliakie👍, Doppelstandard bei Studien zur Ernährung👎.

Ein Hammer, der aussieht, als würde er gleich eine Glühbirne zerschlagen, daneben eine Kamera
Ernährungsratschläge als Werkzeugkasten

Warum ich den Werkzeugkasten der üblichen Ernährungsberatung für schlecht sortiert halte, und warum ein Hammer als Werkzeug eben nicht ausreicht…

Eine Pizza und eine Cola auf einem Tisch
Niemand will Dir Deine Pizza nehmen

Cola bestellen: normal. Butter statt Kartoffel bestellen: Rechtfertigungsdruck & Notrufnummer bereithalten. Wie die Weichspülung der Ernährungsrichtlinien zum gesellschaftlichen Konsens wurde.

Waagerecht liegendes Essbesteck: Oben ein Messer, unten eine Gabel. Dazwischen auf kleinen Buchstabensteinen die Worte 'KETO DIET'
Ernährungsdoc: Kognitive Dissonanz und Unkenntnis der ketogenen Ernährung

In einer Folge des Ernährungsdocs-Podcasts demonstriert der bekannteste Ernährungsmediziner Deutschlands schockierende Unkenntnis von und Einstellung zu ketogener Ernährung

Ein Brett mit diversem Gemüse und zwei Eiern
Wozu rät die DGE? Kapitel 2

Eine Sezierung der wissenschaftlichen Grundlagen der DGE-Richtlinien - denn obwohl ich sie ignoriere, will ich mir keine Wissenschaftsfeindlichkeit vorwerfen lassen.

Ein Brett mit diversem Gemüse und zwei Eiern
Wozu rät die DGE? Kapitel 1

Hintergründe der DGE-Ernährungsrichtlinien, wissenschaftliche Grundlagen und die Auswahl von Zielen und Lösungsräumen. Wie sind die Ratschläge gewichtet?

Ein Globus auf einem Tisch. davor ein Buch mit einer Spritze und einige Tabletten
Planetary Health Diet - Das große Missverständnis

Der eine Aspekt, der gern für die ‘Planetary Health Diet’ ins Feld geführt wird, ist ein Aspekt, den der dazugehörige Report explizit nicht betrachtet hat.

Ein Brett mit diversem Gemüse und zwei Eiern
DGE-Empfehlungen. Ein Widerspruch?

Warum die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung meinen komplett anderslautenden Erfahrungen nicht widersprechen

Tankanzeige, bei der der größte Teil die rot gekennzeichnete Reserve ausmacht
Der bevorzugte Treibstoff

Die Präferenzen des Körpers: Welchen Treibstoff verbrennt der Körper am liebsten? (Die Antwort wird Dich verblüffen 😉)

Zwei Füße auf einer digitalen Waage
"Auf das Gewicht achten"

Ein Rant: Warum ‘Auf das Gewicht achten’ als Ratschlag nicht weiterhilft

Aktuelle Forschung

Es dauert immer eine Weile, bis aktuelle Forschung tatsächlich auch in der Medizin als Behandlungsoption ankommt - und selbst dann:

  • Forschung an lukrativen Medikamenten ist bedeutend populärer als Forschung an Ernährung - insbesondere, wenn es um natürliche Lebensmittel und nicht hochverarbeitete industrielle Produkte geht
    • Derzeit ohne eigenen Artikel, aber eine logische Fortsetzung des Aspektes: Es gibt Medikamente, die erfolgreich Cholesterin und Blutzucker senken. Es gibt keine Medikamente, die den Insulinspiegel senken - durch die passende Ernährung ist es aber trivial, gleichzeitig den Insulin- und Blutzucker-Spiegel zu senken
  • Ernährungsforschung hat so einige Abkürzungen genommen, die die sonstige Wissenschaft bewusst nicht geht - insbesondere im Hinblick auf die vorherrschenden Beobachtungsstudien und deren Signifikanz (3)
  • Es gibt eine Menge Beharrungsdruck für die bestehenden Richtlinien, obwohl bestehende Forschung längst aufgezeigt hat, dass die aktuellen Richtlinien nicht unbedingt vorteilhaft sind, und dass die Art, wie sie zustandegekommen sind, teils korrupt oder fehlerhaft war.
  • Aktuelle Forschung zu ketogener Ernährung erfolgt in so vielen Bereichen, dass es müßig ist, sie hier aufzuführen. Eine Auswahl gibt es hier. Basis für diese Forschung ist, dass es bereits viele Case-Reports über Erfolgsgeschichten gibt. Patienten, die gern selber zu ihrer Behandlung beitragen möchten, sollten die Gelegenheit bekommen, davon zu wissen.

Die Artikel in der Zusammenfassung

Schachspielende Person mit großer Tiefenunschärfe - nur die gezogene Figur mit der ziehenden Hand ist scharf
Ist die Heilung von Krankheiten ein tragfähiges Geschäftsmodell?

Wäre sie nicht gut belegt, würde diese Frage gefährlich in die Nähe von Verschwörungstheorien kommen: Sie wurde wirklich gestellt.

Scrabble-Spielsteine, die das Wort 'Health' buchstabieren
Ist Fleisch krebserregend?

Fleisch gilt als extrem nährstoffreich und gleichzeitig krebserregend - wie kann das sein, und was steckt dahinter?

Spiegelei und Bacon in einer Pfanne
Aber dein Cholesterin, dein Herz...

Wer über ketogene Ernährung hört, fragt sich häufig, ob so viel Fett gesund ist. Die Denkweise ist verbreitet, aber auch veraltet: Die Wissenschaft ist inzwischen weiter.

Ein Hammer, der aussieht, als würde er gleich eine Glühbirne zerschlagen, daneben eine Kamera
Ernährungsratschläge als Werkzeugkasten

Warum ich den Werkzeugkasten der üblichen Ernährungsberatung für schlecht sortiert halte, und warum ein Hammer als Werkzeug eben nicht ausreicht…

Ernährungsumstellung ist risikoarm und reversibel

  • Diese Site wurde rund um den Stoffwechselsimulator gebaut, der die Auswirkungen verschiedener Lebensmittel auf den Stoffwechsel demonstrieren kann.
  • Seitdem haben sich noch ein Proteinrechner (für die Visualisierung der Proteinversorgung - insbesondere mit essenziellen Aminosäuren) und ein Absorptionsrechner für Magnesium aus Weizen dazugesellt.
  • Noch ohne Artikel: Ein einmonatiges Low-Carb Selbstexperiment ohne Cola wird wohl kaum größere Auswirkungen auf das persönliche Risiko haben, die über die lebenslange High-Carb Ernährung hinausgehen. Insbesondere, da trotz der Ernährungsrichtlinien die nichtansteckenden Krankheiten epidemisches Ausmaß haben.
  • Wissenschaft lebt von der Widerlegung von Hypothesen. Eine widerlegte Hypothese schlägt selbst eine randomisierte Studie. Und das lässt sich durchaus in einem Selbstexperiment überprüfen oder widerlegen.
  • Die Ernährungsrichtlinien kennen nur eine Richtung, und ignorieren alternativ vorhandene Werkzeuge gern.

Nichtansteckende Krankheiten

Nachstellung des bekannten 'Evolution des Menschen' Mems mit Silhouletten-Aufstellern, angeführt von einem echten Menschen, der auf sein Telefon schaut
Evolutionäre Assoziation Kapitel 9: Jod

Jod ist überall und nirgends. Man kann es aufnehmen, ersetzen oder auf mehreren Ebenen blockieren. Unsere Nahrung ist der Schlüssel dazu, was passiert.

Patient in einem Krankenhausbett (unscharf). Im Vordergrund ein Monitor mit Vitaldaten
Klimabilanz des Gesundheitswesens

Menschliches Leben hat Auswirkungen auf das Klima. Wir können uns aussuchen, ob wir diese eher in der Gesundheitsvorsorge (und Lebensqualität), oder beim Beheben von Problemen anordnen.

Ein Steak mit einem Rosmarinzweig, umgeben von reichlich Salz, das im Zusammenhang dieses Artikels auch gern als Zucker gedeutet werden kann
Verursacht Fleisch Diabetes?

Immer wieder kommt mir der ‘allen bekannte Fakt’ unter, dass Fleisch Diabetes verursacht. Also habe ich auf die Studienlage geschaut - herausgekommen ist die bisher längste Literaturliste aller Artikel.

Ein altes Schild mit der Aufschrift 'Salvage & Sawdust' (Rettung und Sägespäne)
Ballaststoffe: Nötiger oder unnötiger Ballast? Ein Selbstexperiment

Die Literatur listet Ballaststoffe nicht als notwendig (’essenziell’), die Standardempfehlungen stellen sie aber als unverzichtbar dar. Ein Selbstversuch, mit verblüffendem Ausgang

Schild 'Bitte nicht füttern' mit Gans und Ente o.ä. als Illustration
Tiere bitte nicht füttern

Warum soll man eigentlich die Enten im Park oder die Tiere im Zoo nicht füttern? (und was wir davon lernen können)

Gras und Pollen
Allergien

Die Allergie-Saison beginnt, aber mir ist das inzwischen egal. Ich führe das auf meine Ernährung zurück

Ein Mann in Badehose am Strand, schaut auf den Ozean. Von hinten fotografiert - wir schauen auch auf den Ozean
Sonnenbrand und UV

Verblüffende Erfahrungen nach der Umstellung auf ketogene Ernährung: Neuer Lichtschutzfaktor

Wer könnte experimentieren?

Ich wiederhole mich zunächst mal: Das ist kein Ratschlag, sondern eine Information über bestehende Optionen! (4)

Ich selbst habe einfach aus intellektueller Neugier mit ketogener Ernährung experimentiert, und bin so vom Ergebnis überzeugt, dass ich meinen geplanten Test-Monat (September 2012) bisher nie beendet habe (ich schreibe das im Juli 2026, mit Aktualisierung im August). Es gibt also keine Vorbedingungen. Zwar haben sich alle meine gesundheitlichen Werte (Blutuntersuchungen) positiv verändert, aber mein hauptsächlicher Beweggrund, dabei zu bleiben, war ganz klar der geistige Fokus und die Klarheit, die mit der Ketose kam.

Erst später habe ich festgestellt, dass eine ballaststofffreie Ernährung mir handfeste gesundheitliche Verbesserungen brachte, und dabei festgestellt, dass ich kein Einhorn bin, sondern Ballaststoffe berechtigt nicht als essenziell gelten.

Als Basis mag die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. Überwiegend öffentlich finanzierte NGO, staatlich beauftragte Ernährungsinstanz herhalten: Deren Ernährungsrichtlinien richten sich ausdrücklich an gesunde Menschen zwischen 18 und 65 Jahren, die sich von einer Mischkost ernähren, und selbst die von ihr genannten Kriterien und wissenschaftlichen Grundlagen lohnen einen zweiten Blick: Wer nicht gesund ist oder wem diese Kriterien ähnlich wenig zusagen wie mir, mag daraus gern die Konsequenzen ziehen.

Seitdem ich mich mit der aktuellen Wissenschaft beschäftige und selbst von den Ernährungsrichtlinien abgewichen bin, sind mir mehr und mehr nichtansteckende Krankheiten untergekommen, die scheinbar gemeinsam mit der immer kohlenhydratlastigeren Ernährung zusammenhängen:

  • Diabetes, Typ 1
  • Diabetes, Typ 2
  • Bluthochdruck (Artikel in Vorbereitung, aktuell geplant als Kapitel 5 für die Insulin-Artikelserie)
  • Autoimmunerkrankungen, Erkrankungen im Verdauungstrakt, Psychische Krankheiten (Artikel in Vorbereitung, aber eine Aufzählung von aktuellen Forschungen gibt es schon)
  • Krebs (Artikel in Vorbereitung. Hervorzuheben sind die Arbeiten von Dr. Thomas Seyfried (5))
  • Gallensteine
  • Gelegentlich nehme ich auch Bezug auf Die Ernährungsdocs aus dem deutschen Fernsehen oder ihren Podcast - derzeit zu Folgen über psychische Erkrankungen und Multiple Sklerose.

Und selbst für überwiegend gesunde Menschen ist etwas dabei:

Die Artikel in der Zusammenfassung

Ein altes Schild mit der Aufschrift 'Salvage & Sawdust' (Rettung und Sägespäne)
Ballaststoffe: Nötiger oder unnötiger Ballast? Ein Selbstexperiment

Die Literatur listet Ballaststoffe nicht als notwendig (’essenziell’), die Standardempfehlungen stellen sie aber als unverzichtbar dar. Ein Selbstversuch, mit verblüffendem Ausgang

Stau mit vielen Autos und Motorrädern
Ballaststoffe gegen Verstopfung?

Verstopfte Straßen und verstopfte Verdauung werden sehr unterschiedlich behandelt. Es stellt sich - völlig überraschend - heraus: ‘Mehr Verkehr’ hilft nicht beim Auflösen eines Staus

Blutzucker-Messgerät mit Teststreifen
Insulin, Kapitel 4

Sie unterscheiden sich nur in einer Ziffer, sind aber etwas ganz anderes: Nach Typ 2 im letzten Kapitel geht es heute um Typ 1 Diabetes

Blutzucker-Messgerät mit Teststreifen
Insulin, Kapitel 3

Auch wenn Typ 2 Diabetes gern als ‘Zuckerkrankheit’ bezeichnet wird: Der eigentliche Elefant im Raum ist Insulin. Die gute Nachricht: PatientInnen können sich selber helfen - wenn sie wollen

Ein Hammer, der aussieht, als würde er gleich eine Glühbirne zerschlagen, daneben eine Kamera
Ernährungsratschläge als Werkzeugkasten

Warum ich den Werkzeugkasten der üblichen Ernährungsberatung für schlecht sortiert halte, und warum ein Hammer als Werkzeug eben nicht ausreicht…

Lots of stones in different colors
Gallensteine

Einige Menschen sind ‘steinreich’ - sehr zu ihrem Missfallen, und können sich gar nicht vorstellen, wie sie zu den vielen Steinen gekommen sind.

Waagerecht liegendes Essbesteck: Oben ein Messer, unten eine Gabel. Dazwischen auf kleinen Buchstabensteinen die Worte 'KETO DIET'
Ernährungsdoc: Kognitive Dissonanz und Unkenntnis der ketogenen Ernährung

In einer Folge des Ernährungsdocs-Podcasts demonstriert der bekannteste Ernährungsmediziner Deutschlands schockierende Unkenntnis von und Einstellung zu ketogener Ernährung

Zwei Essstäbchen mit Zentimetermaß liegen auf einer kleinen Schüssel
Essen mit zwei Maßstäbchen: Beweislast beim Ernährungsdoc

Dr. Riedl erntet Lob und Tadel für eine Podcast-Folge: Weizenverzicht auch ohne Zöliakie👍, Doppelstandard bei Studien zur Ernährung👎.

Ein Kind sitzt an einem Schreibtisch und malt; an der Wand darüber hängt eine Tafel mit der Kreideaufschrift 'We can do hard things'
Was ein Ernährungsdoc sich oder den PatientInnen zutraut

Was schwierig ist, ist ein Zeichen dafür, dass es sich lohnt👍. Oder nicht wert, überhaupt auch nur in Betracht gezogen zu werden👎. Je nachdem…

Von vorn aufgenommenes Foto eines Schwimmers beim Schmetterling-Schwimmen
Außer Atem? Iss halt was anderes!

Wenn Du schnell außer Atem kommst - oder einfach länger durchhalten willst - kannst Du mit der passenden Ernährung 30% länger durchhalten

Ein Mann in Badehose am Strand, schaut auf den Ozean. Von hinten fotografiert - wir schauen auch auf den Ozean
Sonnenbrand und UV

Verblüffende Erfahrungen nach der Umstellung auf ketogene Ernährung: Neuer Lichtschutzfaktor

Gras und Pollen
Allergien

Die Allergie-Saison beginnt, aber mir ist das inzwischen egal. Ich führe das auf meine Ernährung zurück

Warum sollte ich mich überhaupt damit beschäftigen?

Ganz einfach: Wer sich den menschlichen Stoffwechsel mal genauer ansieht, wird feststellen, dass er sich durchaus anders verhält, als landläufig gelehrt wird:

Die Artikel in der Zusammenfassung

Straßenschilder an der Kreuzung 'Bad Guys Lane' und 'Good Guys Lane'
Gute Kohlenhydrate, Schlechte Kohlenhydrate

Man spricht gern von den ‘guten’ und ‘schlechten’ Kohlenhydraten. Wie nicht anders zu erwarten ist meine Einteilung eine andere und nicht so absolut

Ein Teelöffel mit weißem Pulver (Zucker), über ansonsten auch noch verstreutem Zucker
Wie viele Kohlenhydrate braucht der Mensch absolut?

Der Körper braucht Glukose, aber keine Kohlenhydrate. Ein Blick auf die Biochemie zeigt, wie er sich alles Nötige problemlos selbst beschafft.

Tankanzeige, bei der der größte Teil die rot gekennzeichnete Reserve ausmacht
Der bevorzugte Treibstoff

Die Präferenzen des Körpers: Welchen Treibstoff verbrennt der Körper am liebsten? (Die Antwort wird Dich verblüffen 😉)

Eine klassische Balkenwaage mit zwei Armen, fast ausbalanciert
Kalorienbilanz: Ursache oder Wirkung?

Eine Einladung zur Umkehr der Kausalität: Warum es wenig hilfreich ist Gewichtsabnahme durch geringere Kalorienzufuhr zu erklären

Blutzucker-Messgerät mit Teststreifen
Insulin, Kapitel 1

Einige wichtige Aufgaben von Insulin näher betrachtet: Die Regulation des Blutzuckerspiegels, der Fettspeicherung und letztlich des Körpergewichts

Blutzucker-Messgerät mit Teststreifen
Insulin, Kapitel 2

Insulin steht im Zentrum vieler nichtansteckender Krankheiten. In diesem Kapitel betrachten wir die verschiedenen Typen von Diabetes. ☝️🤓 Es sind mehr als 2!

Blutzucker-Messgerät mit Teststreifen
Insulin, Kapitel 3

Auch wenn Typ 2 Diabetes gern als ‘Zuckerkrankheit’ bezeichnet wird: Der eigentliche Elefant im Raum ist Insulin. Die gute Nachricht: PatientInnen können sich selber helfen - wenn sie wollen

Blutzucker-Messgerät mit Teststreifen
Insulin, Kapitel 4

Sie unterscheiden sich nur in einer Ziffer, sind aber etwas ganz anderes: Nach Typ 2 im letzten Kapitel geht es heute um Typ 1 Diabetes

Nachstellung des bekannten 'Evolution des Menschen' Mems mit Silhouletten-Aufstellern, angeführt von einem echten Menschen, der auf sein Telefon schaut
Evolutionäre Assoziation: Auftakt und Übersicht

Alte Biochemie trifft neues Essen: Warum viele moderne Zivilisationskrankheiten zeitlich und mechanistisch mit ganz bestimmten Ernährungsänderungen zusammenfallen. Ein Serienauftakt

  1. genau genommen waren es mehrere, aber die letzte hat mich dazu gebracht, endlich diesen Artikel zu schreiben.
  2. Na gut, im Fall bestehender Medikation rate ich doch zu etwas, nämlich zu ärztlicher Einbindung.
  3. Das hier gemeinte Argument daraus: In der Wissenschaft werden Änderungen des relativen Risikos, die in Beobachtungsstudien festgestellt werden, für statistisches Rauschen gehalten, wenn sie weniger als 100% (Faktor 2, manchmal noch höher) ergeben. Die Ernährungswissenschaft gibt sich durchaus auch mit 20% (Faktor 1,2) zufrieden.
  4. und ich erinnere an den Eingangsrat, der zu Vorsicht und ärztlicher Betreuung bei bestehender Medikamenteneinnahme rät.
  5. Thomas Seyfried “Cancer as a metabolic disease”, scheint allerdings derzeit nur als sehr teures E-Book oder als Sammlung von Transkripten von jemand anderem verfügbar zu sein.